Spiculus war der Name eines berühmten Gladiators in der Zeit von Kaiser Öffnet internen Link im aktuellen FensterNero. Sein Name ist auf pompejanischen Graffiti und den bekannten Öffnet internen Link im aktuellen FensterGladiatorenbechern verewigt. Man identifiziert ihn mit Tiberius Claudius Spiculus, der zum Offzier der germanischen Leibwache Neros aufgestiegen war. Unter Kaiser Öffnet internen Link im aktuellen FensterGalba wurde er dem Zorn des römischen Volkes überlassen und getötet.

Quellen

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSueton, Nero 30,2
Öffnet internen Link im aktuellen FensterSueton, Nero 47,3.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterPlutarch, Galba VIII 4.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterCIL IV 1474 (Pompeji, Casa del Fauno)
Öffnet externen Link in neuem FensterGlasbecher aus Chavagne-en-Palliers
Öffnet internen Link im aktuellen FensterGladiatorenbecher Montagnole.
Öffnet internen Link im aktuellen FensterGlasbecher aus Limoges 
Glasbecher aus Belginum/Wederath 
Öffnet internen Link im aktuellen FensterGlasbecher aus Heimersheim

Literatur

RE III (Stuttgart 1899) 2871 s.v. Claudius Nr. 355 (Arthur Stein) (Öffnet externen Link in neuem Fensterwikisource); RE IIIA (Stuttgart 1929) 1762 s.v. Spiculus (Arthur Stein) (Öffnet externen Link in neuem Fensterwikisource); Heinz Bellen, Die germanische Leibwache der römischen Kaiser des julisch-claudischen Hauses, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Geistes- und Sozialwissenschaftliche Klasse. Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, 1981, Nr. 1 (Wiesbaden 1981) 45-46, 66–69, 92–99; Maria Carmen D’Onza, Neros germanische Leibwache, Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier, 40. Begleitband zur Ausstellung Nero – Kaiser, Künstler und Tyrann (Trier 2016) 78 Abb. 5.

weblinks:

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